«Das sind wir unserem Sohn schuldig»

21. November 2013 04:30

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«Das sind wir unserem Sohn schuldig»

Normalerweise reagiere ihr Sohn auf schlechte Nachrichten mit Gewalt und Wutausbrüchen, haben seine Eltern am Mittwoch im Gespräch mit der NZZ gesagt. Diesmal aber habe er sich entschieden, mit einem Hungerstreik gegen die Einweisung in die geschlossene Abteilung des Massnahmenzentrums Uitikon zu protestieren. Am Dienstag hatte die Oberjugendanwaltschaft mitgeteilt, den ehemaligen Straftäter, der durch eine Fernsehsendung bekannt geworden ist, weiterhin einzusperren. Dies geschehe zu seinem eigenen Schutz sowie zum Schutz Dritter, heisst es in der Medienmitteilung.

Nach der Verbüssung des neunmonatigen Freiheitsentzugs für eine Messerattacke untersteht «Carlos», wie es das duale Sanktionensystem des Jugendstrafrechts vorsieht, weiterhin der Schutzmassnahme. Zum eigenen Schutz eingesperrt zu werden, stellt allerdings eine strafrechtliche Ausnahmesituation dar –...

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