Polizeivorsteher Wolff: «Es hat gebrodelt»

20. November 2013 16:12

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Polizeivorsteher Wolff: «Es hat gebrodelt»

Zürichs Polizeivorsteher Richard Wolff war sichtlich bewegt, als er sich am Dienstagabend an sein Publikum gewandt hat: «Ich glaube, es besteht Handlungsbedarf.» Soeben hatten ihm Jugendliche aus den Zürcher Stadtkreisen 3 und 4 von schlechten Erfahrungen berichtet, die sie mit der Polizei gemacht hatten. Die Aussprache fand im Rahmen eines Podiums der Offenen Jugendarbeit (OJA) statt, an dem nebst Wolff zwei Polizisten, zwei Jugendliche und der Politikwissenschafter und Polizeikritiker Heiner Busch teilgenommen haben. Thema: Wie Jugendliche aus den Stadtkreisen 3 und 4 Personenkontrollen der Polizei erleben. In diesen Quartieren werden insbesondere junge Männer regelmässig auf offener Strasse kontrolliert.

Auf dem Podium machten die Jugendlichen ihrem Ärger Luft. Viele beklagten, dass sie bei Kontrollen manchmal herablassend und respektlos behandelt würden und dass Männer mit ausländischer Abstammung viel häufiger kontrolliert würden als ihre Altersgenossen. Polizisten würden zudem wenig Fingerspitzen...

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