Plan zur Pestizidreduktion gefordert

26. November 2013 08:46

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Plan zur Pestizidreduktion gefordert

Seit 2007 werden in der Schweiz jährlich deutlich über 2000 Tonnen Pflanzenschutzmittel verkauft (siehe Grafik). Das sei viel zu viel, finden Umweltschutzorganisationen. Greenpeace, Pro Natura, der Schweizer Vogelschutz sowie der WWF verlangen vom Bund deshalb einen Plan zur Pestizidreduktion. In einem Papier, das der NZZ vorliegt, fordern sie überprüfbare Reduktionsziele für Pflanzenschutzmittel, «um die Belastung für Umwelt und Gesundheit sowie die Abhängigkeit der Landwirtschaft von schädlichen Pestiziden effektiv zu reduzieren». Dabei komme es aber nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Art der Mittel an, sagt Marcel Liner, Agrarexperte bei Pro Natura. Nicht alle Pestizide seien gleich schädlich. Die besonders umwelt- und gesundheitsgefährdenden Pestizide müsse der Bund ohnehin verbieten.

Im europäischen Vergleich kommen in der Schweiz beträchtliche Mengen an Pflanzenschutzmitteln zur Anwendung. Eine Studie, die 2009 im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt durchgeführt wurde, kam zum Schluss, dass «in der Schweiz im Vergleich zu Österreich und Deutschland pro Flächeneinheit rund die do...

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