Erhalten Sie sofort Nachrichten Updates der heißesten Themen mit NewsHub. Jetzt installieren.

«Der Fall Barschel»: Was geschah wirklich in Genf?

10. Oktober 2017 06:14
13 0

Am 2. Oktober 1987 lag Uwe Barschel, zurückgetretener Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Schleswig-Holstein mit Ambitionen auf mehr, tot in einer Genfer Badewanne. Bis heute ist ungeklärt: War es Selbstmord oder Mord? Und: Sollte den damals 43 Jahre alten CDU-Aufsteiger jemand getötet haben, wer könnte es gewesen sein? Verdächtigungen reichen von Waffenlobbyisten über ausländische Geheimdienste bis hin zum BND. In einem fast dreistündigen TV-Meisterwerk schafft es Regisseur und Autor Kilian Riedhof, aus dem komplexen Recherchestoff einen furiosen Politthriller zu zimmern, der sich vor internationalen Genre-Standardwerken nicht zu verstecken braucht. «Der Fall Barschel» wird nun bei 3sat wiederholt: Teil 1 um 20.15 Uhr, Teil 2 folgt um 22.25 Uhr. Um 23.55 Uhr schliesst sich die Dokumentation «Uwe Barschel - Das Rätsel» von Stephan Lamby und Patrik Baab an.

Nach weniger als einem Viertel dieses Films ist Uwe Barschel (Matthias Matschke) nicht mehr am Leben. Und es hätte ihn sogar schon früher, quasi in der ersten Szene des Films erwischen müssen. Kilian Riedhofs Film beginnt mit dem Flugzeugabsturz Barschels am 31. Mai 1987. Der Ministerpräsident überl...

Lesen Sie auch: Chinas Kommunisten als Xis Einmannpartei

Lies mehr

Teilen in sozialen Netzwerken:

Kommentare - 0